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Budget 2017: Der WBV zufrieden und gleichzeitig enttäuscht

Der Walliser Baumeisterverband (WBV) begrüsst die Erhöhung der Investitionen im Bereich der Infrastruktur im Rahmen des Budgets 2017 des Staates Wallis. Trotzdem bedauert er, dass die Beträge für den Unterhalt der Kantonsstrassen immer noch ungenügend sind. Ausserdem fordert der WBV, dass die Regierung sämtliche Beträge nutzt, die im Budget für Investitionen vorgesehen sind.

Foto : Kanton Wallis

Das Budget 2017 des Staates Wallis sieht für den Unterhalt der Kantonsstrassen Investitionen in der Höhe von 23.8 Millionen vor. Das sind 11 Millionen mehr als 2016, aber 9 Millionen weniger als 2015. Auch wenn der WBV die für 2017 vorgesehene Erhöhung begrüsst, ist er der Ansicht, dass die zur Verfügung stehenden Beträge bei Weitem nicht genügen. Nötig wäre ein Budget von 50 Millionen pro Jahr. Die Lage bleibt deshalb problematisch und der aktuelle Zustand des Strassennetzes schadet der Verkehrssicherheit, den Bürgerinnen und Bürgern und der touristischen Attraktivität unseres Kantons.

Ausserdem bedauert der WBV, dass der Staat nicht sämtliche Beträge nutzt, welche das Parlament für Investitionen bewilligt hat. Die Rechnung 2015 zeigt nämlich, dass Investitionen in der Höhe von 105.5 Millionen Franken nicht getätigt worden sind, obwohl sie nach Abzug der verschiedenen Subventionen und Beteiligungen den Kanton nur 14.6 Millionen gekostet hätten. Das Ergebnis wäre also immer noch positiv ausgefallen und der WBV ist der Ansicht, dass es sich um eine verpasste Gelegenheit handelt.

Deshalb fordert der WBV, dass die Regierung ihre Verantwortung wahrnimmt und sämtliche vorgesehenen Arbeiten ausführen lässt. Zugleich sollten in Zukunft grosse Schwankungen in diesem Bereich vermieden werden, die es den Unternehmen der Bauwirtschaft verunmöglichen, eine längerfristige Planung vorzunehmen, welche für die Sicherheit der Arbeitsplätze massgebend ist. 

Sitten, den 2. November 2016

Kontaktperson

Serge Métrailler, Direktor des WBV, 079 794 66 34