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Geschichte

Der Walliser Baumeisterverband ist 1919 von vier Visionären gegründet worden. Er hat sich im Verlauf der Jahrzehnte und aufgrund der Bedürfnisse des Berufs ständig weiterentwickelt. Eine intensive und spannende Geschichte, die von zahlreichen markanten Etappen geprägt ist. Die Geschichte des WBV ist eigentlich die Geschichte des Wallis...

Der WBV ist 100-jährig. Oder fast... Seit seiner Gründung im Jahr 1919 hat er einen langen Weg mit Auf- und Abstiegen, strukturellen Verbesserungen und zahlreichen Partnerschaften hinter sich gelegt! Wenn wir diesen Weg hervorheben, ist das gleichzeitig eine leidenschaftliche und legitime Würdigung der Pioniere und Vorgänger, die an die Kraft des Kollektivs geglaubt haben und den Verband während Jahrzehnten, allen Hindernissen und Widerständen zum Trotz, zu dem gemacht haben, was er heute ist.

Bauen, gestalten, aufbauen, aber auch zuhören, sich in Frage stellen, sich weiterentwickeln: das ist seit jeher die Berufung der Walliser Baumeister. Sie haben die veränderten Bedürfnisse zur Modernisierung genutzt. Gleichzeitig haben sie sich einem unerbittlichen Wettkampf gestellt und den Einschränkungen der neuen Gesetzgebungen angepasst. Baumeister, Menschen, mutig, motiviert, ausdauernd, oft mit schwierigen Bedingungen, hügeligem Gelände und felsigem Boden konfrontiert, der nur schwer zu bändigen ist.

Die Geschichte eines Jahrhunderts zusammenzufassen, ist eine schwierige, fast unmögliche Aufgabe. Im Folgenden sind jedoch die wichtigsten Etappen erwähnt, die diesen verschlungenen, aber auch so wertvollen Weg geprägt haben...

DIE GESCHICHTE DER BAUWIRTSCHAFT

1851
Strassengesetz (Maurice Barman)

1897
Durch den SBV mit Dynamit gesprengte Galerie von 2,5 km in Visperterminen

1905
Erstellung des Simplontunnels

1911
Erstellung der Standseilbahn Siders - Montana

1913
Erstellung des Lötschbergtunnels

1914
Rezession. Erster Weltkrieg. Bauwirtschaft und Tourismus kommen zum Erliegen. Die Rezession ist überall spürbar

1917
Oktoberrevolution

1918
Kriegsende
Generalstreik: 250'000 Demonstranten, 3700 Verhaftungen
Oltener Aktionskomitee: 48 Arbeitsstunden, AHV (1925/1941)
Einführung des Proporzsystems, Frauenstimmrecht

DIE GESCHICHTE DES WBV

1919
Gründung des Walliser Baumeisterverbands nach einer Sitzung im Hotel Kluser

1920
Generalversammlung im Hôtel de la Gare in Sitten in Anwesenheit von 22 Mitgliedern. Joseph Dubuis wird zum Präsidenten des WBV gewählt, Baptiste Gianadda und Séraphin Antonioli vervollständigen den Vorstand

1931
Streik. Eine Streikbewegung versammelt zwischen 200 und 300 Personen in Sitten. Zusammenkunft des WBV, vertreten durch seinen Mediator Cyrille Pitteloud, mit den Gewerkschaften. Die Löhne werden auf Fr. 1.35/Std. für die Maurer und auf Fr. 0.95/Std. für die Hilfsarbeiter angehoben. Einigung ebenfalls in Bezug auf die Arbeitsdauer: 10 Stunden pro Tag + 5 Stunden am Samstag

1935
Joseph Dubuis erhält als erster Walliser das Diplom des Baumeisters

1941
Erster Gesamtarbeitsvertrag

1947
Einrichtung eines ständigen Sekretariats

1948
Kasse für bezahlte Ferien

1950
Gründung der kollektiven Krankenversicherungskasse

1951
Gründung der Walliser Familienzulagenkasse des Hoch- und Tiefbaugewerbes (CAFIB)

1959
Einweihung des Gebäudes des WBV auf der Planta/Sitten
 
1983
Gründung der Pensionskasse des Baugewerbes des Wallis (PKBW)

1995
Einweihung des neuen Gebäudes an der Rue de l'Avenir 11/Sitten

2000
Gesamtarbeitsvertrag über die vorzeitige Pensionierung für die Arbeitnehmer des Bauhauptgewerbes und der Plattenleger-Unternehmungen des Kantons Wallis (RETABAT)

2001
Zertifizierung ISO 9001

2004
Gründung des Rechtsschutzes für alle

2008
Gründung der AVEmploi SA

2014
Unternehmensregister
Einsetzung einer Kommission "Lobbying und Kommunikation"

2015
Aufschaltung einer neuen Homepage
Gründung des WBV-TV
Weiterentwicklung der Sozialnetze

2019
Im Rahmen des 100. Geburtstags des WBV Herausgabe eines Buchs über die Bauwirtschaft vom XX. Jahrhundert bis heute