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Das Lobbying der Bauwirtschaft wird ausgebaut

Am 27. September 2016 ist in Bern, in Anwesenheit zahlreicher eidgenössischer Parlamentarier aus der Westschweiz und insbesondere aus dem Wallis, constructionromande offiziell gegründet worden. Das Ziel: koordinierte Stellungnahmen im Dienst der Westschweizer Unternehmen.

Constructionromande ist nicht einfach ein zusätzlicher Verband, der sich zu den zahlreichen Gruppierungen gesellt, die ohne realen Nutzen nur Druck ausüben. Im Gegenteil, er befasst sich mit wichtigen Projekten.

Sein Leitmotiv : die Verbindungen zwischen der Verbänden der Bauwirtschaft aus der Westschweiz gewährleisten, Probleme voraussehen, auf sämtliche Situationen in sämtlichen Bereichen reagieren, die Stellungnahmen koordinieren, und diese an die Politiker weiterleiten, da es so ersichtlich ist, dass die Sektionen durch ihre persönliche Bekanntschaft mit den örtlichen Politiker privilegierte Kontakte haben.

«Die Macht kommt von oben, das Vertrauen jedoch von unten» stellte Sieyès fest. Deshalb wird die Nähe von constructionromande zu den verschiedenen Kreisen zu abgestimmten Aktionen führen und damit dem Lobbying der Bauwirtschaft neue Kraft verleihen. Damit kann sicher mehr erreicht werden, als mit den Interventionen einzelner Vertreter im Parlament.

Es ist höchste Zeit, dass die Westschweiz ihren Platz im Konzert der Schweizer Verbände einnimmt und beweist, dass sie, entgegen gewisser Meinungen, innovativ, proaktiv und reflektiert vorgeht. So werden unsere Organisationen, die immer sehr aktiv waren, künftig nicht mehr ohne Koordination, sondern unter einem gemeinsamen Banner, nämlich demjenigen von constructionromande, agieren. Dieser strukturierte Verband will überzeugen, ohne Druck auszuüben und sein Dekalog, der nach vertiefter Reflexion erstellt worden ist, verlangt konkrete Aktionen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen der Unternehmen.

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