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Steuersystem für Unternehmen und Stärkung der AHV

MEDIENMITTEILUNG

Eine dringende, notwendige und für das Wallis vorteilhafte Reform!

Der Walliser Baumeisterverband unterstützt die eidgenössische Vorlage über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung, die am 19. Mai zur Volksabstimmung gelangt. Sie schafft die unterschiedliche Behandlung von inländischen und ausländischen Unternehmen ab, fördert die Innovation und ermöglicht die Stärkung der AHV-Finanzen, damit die Renten mittelfristig gesichert sind.

Die vom eidgenössischen Parlament vorgeschlagene Reform ermöglicht mit der Aufhebung der unterschiedlichen Steuerprivilegien die Einhaltung der internationalen Regelungen und trägt mit vorteilhaften Rahmenbedingungen weiterhin zur Attraktivität des Schweizer Wirtschaftsstandorts bei. Davon profitieren insbesondere unsere Unternehmen, für die global gesehen die Steuerbelastung sinken wird. Ausserdem können mit dem Kompromiss der eidgenössischen Räte mittelfristig die Finanzierungsprobleme der AHV gelöst werden, indem ihr jährlich zusätzliche 2 Millarden Franken zufliessen. Ziel ist es, eine dringende politische, wirtschaftliche und soziale Forderung zu erfüllen.

Dank dieser Reform gelten für inländische und ausländische Unternehmen die gleichen Besteuerungsregln. Zudem profitieren sie von einer Rechtssicherheit, die für eine langfristige Planung oder Investition absolut notwendig ist. Mit den neuen steuerlichen Massnahmen können zudem Forschung une Entwicklung gefördert werden.

Die kantonale Autonomie wird gewährleistet, denn jeder Kanton kann sein eigenes Projekt ausgestalten. Der WBV begrüsst diesbezüglich die Absicht des Staatsrats, im Wallis den tiefsten Satz für die Gewinnsteuer von Unternehmen einzuführen, deren Gewinn CHF 250'000 nicht übersteigt. Diese Unternehmen stellen den weitaus grössten Teil unseres Wirtschaftsgefüges dar. Schliesslich ermöglicht die Bundesreform durch die Erhöhung des kantonalen Anteils der direkten Bundessteuer (DBS) von 17% auf 21% eine vertikale Finanzierung durch den Bund, ganz zum Vorteil der Kantone.

Wenn dieses ausgewogene Projekt abgelehnt wird, müssen Kantone, Gemeinden und Städte auf die geplante finanzielle Kompensation der Eidgenossenschaft verzichten. Ausserdem müsste die Schweiz ihre Steuersysteme trotzdem aufheben. Dies würde jedoch ohne die notwendigen Reflexionen und globalen Massnahmen geschehen, so dass die Kantone wegen der fehlenden eidgenössischen Struktur einen erbitterten Steuerwettbewerb führen könnten, welcher der gesamten Wirtschaft grossen Schaden zufügen würde. 

Sitten, den 11. April 2019

Kontaktpersonen

Manfred Schmid, Vorstandsmitglied WBV, 079 658 98 38
Serge Métrailler, Direktor WBV, 079 794 66 34

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