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Baumaschinenführer/in

Die Ausbildung zum Baumaschinenführer ist nicht eidgenössisch geregelt. In folgenden Kantonen besteht ein kantonales Reglement/Obligatorium: Genf, Wallis, Neuenburg und Waadt.

Jeder, der im Wallis mit Baumaschinen arbeiten will, unterliegt dem kantonalen Reglement über die Verleihung des Berufsausweises für Baumaschinenführer (d.h. für alle Baumaschinen über 2 Tonnen) muss einen Ausbildungskurs mit Prüfung absolviert werden.

Nächste Kurse

Kurstyp Dauer Datum         

Grundkurs                       3 x Freitag, 3 x Samstag Morgen                 17, 18, 24, 25. September 2021 und 1, 2 Oktober 2021
                                                                                                                        21, 22, 28, 29 Januar und 04, 05 Februar 2022

25, 26 März und 01, 02, 08, 09 April 2022

20, 21, Mai und 03, 04, 10, 11 Juni 2022

16, 17, 23, 24, 30 September und 01 Oktober 2022

Wo: Berufsschuhle in Brig
Anmeldeformular finden Sie hier unten

Ziele

Erlangen des Baumaschinenführerausweises gemäss dem kantonalen Reglement über die Verleihung des Berufsausweises für Baumaschinenführer. Die gesetzlichen Vorschriften für den sicheren Gebrauch von Baumaschinen und -geräten in der Praxis richtig anwenden, um die Gefahren für sich selbst, für andere und für die Umwelt zu verhindern.

Ausbildung

Unsere Organisation kümmert sich um die theoretische Ausbildung und die Prüfungen. Die Praxis wird in der Firma erworben durch die Arbeit mit Baumaschinen. Alle Personen die Baumaschinen fahren möchten, müssen einen provisorischen Ausweis beantragen und einen Grundkurs absolvieren.

Nach absolviertem Grundkurs wird dem Kandidaten, der die Bedingungen nach Art. 3 des Reglements über die Verleihung des Berufsausweises für Baumaschinenführer erfüllt hat, ein provisorischer Ausweis ausgestellt.

Ausweiskatergorien

  • M1: Kleine Arbeitsmaschinen von 2 bis 5t;
  • M2: Raupen- und Pneubagger über 5t; 
  • M3: Raupen- und Pneulader über 5t;
  • M4: Schreitbagger;
  • M5: Belagseinbaumaschinen;
  • M6: Walzen, Verdichtungsgeräte über 5t;
  • M7: Spezialmaschinen (gemäss der von der Kurs- und Prüfungskommission zu erstellenden Liste);

Theoretische Ausbildung

Für alle oben aufgeführten Ausweiskategorien müssen die Kandidaten:

  1. einen Grundkurs von viereinhalb Tagen (8 Lektionen pro Tag) besuchen und im Anschluss daran eine theoretische Prüfung ablegen;

  2. einen Weiterbildungskurs von acht Tagen (8 Lektionen pro Tag) absolvieren und im Anschluss daran eine theoretische Prüfung ablegen.

Praktische Ausbildung

Der Arbeitgeber ist für die praktische Ausbildung des Arbeitnehmers innerhalb seines Unternehmens verantwortlich und muss zu diesem Zweck über qualifiziertes Personal verfügen.

Das Unternehmen muss über Maschinen in gutem Betriebszustand verfügen, die der Ausweiskategorie entsprechen, für deren Kurse und Prüfungen sich der Arbeitnehmer angemeldet hat.

Aus diesem Grund muss jeder Antrag vom Unternehmen unterzeichnet und validiert werden , das sich verpflichtet, den künftigen Baumaschinenführer in praktischer Arbeit auszubilden.

Es ist zu beachten, dass der Grundkurs auch ohne Arbeitgeber absolviert werden kann. Jedoch zum Zeitpunkt der Erteilung des provisorischen Ausweises, muss der Teilnehmer einen Arbeitgeber haben, der das Anmeldeformular mitunterschreiben muss.

Praktische Prüfung

Die praktischen Prüfungen werden durch das Kommissionssekretariat unter Beizug auswärtiger Experten, die von der gleichen Kommission ernannt werden. durchgeführt.

Falls die praktische Prüfung nicht bestanden wird, besteht die Möglichkeit einer Nachprüfung innert einem Jahr, ohne dass eine erneute Teilnahme an einem Weiterbildungskurs erforderlich ist. Bei einem zweiten erfolglosen Versuch bleibt diese Verpflichtung bestehen.

Definitiver Ausweis Kategorie M1 –M7

Zum Erhalt des definitiven Ausweises muss der Kandidat nach Absolvierung des Grundkurses:

  • einen vier-ein halb tägigen Grundkurs, der mit einer theoretischen Prüfung abgeschlossen wird absolviert haben;

  • einen achttägigen Weiterbildungskurs, der mit einer theoretischen Prüfung abschliesst wird absolviert haben;

  • eine praktische Ausbildung gemäss Artikel 6 nachweisen;

  • die praktischen Prüfungen erfolgreich bestanden haben.

Es ist zu beachten, dass für das Erlangen des definitiven Ausweis der Kategorie M1, nur der Grundkurs, dessen praktische Ausbildung und die erfolgreiche absolvierte Prüfung erforderlich sind.

 

Paritätischer Fonds und Kosten

Die Einschreibungsgebühren für Kurse und Prüfungen zum Erhalt der provisorischen und definitiven Ausweise werden im Art. 12 des Reglements über die Verleihung des Berufsausweises für Baumaschinenführer erwähnt. Sie finden diese auch auf dem Antragsformular.  

Finanzielle Unterstützung

Unterstützung durch den paritätischen Fonds des Bauhauptgewerbes mit einer Entschädigung von maximum CHF 1'000.- (im Verhältnis zu den Anwesenheitstagen vom 8 tägigen Grundkurs).

Bedingung: Teilnahme an den Ausbildungskursen und der praktischen Prüfung in mindestens einer Kategorie von M2 bis M7. 

Nur die Mitarbeiter, die ihren Beitrag beim Paritätischen Fonds des Bauhauptgewerbe einzahlen, können Leistungen erhalten. Um Anspruch auf Leistungen des paritätischen Fonds zu haben, müssen die Beiträge mindestens drei Jahre lang vor der Prüfung und während der Zeit, in der Sie den Kurs besuchen einbezahlt worden sein.

Kontakt

Walliser Baumeisterverband 

Association Valaisanne des Entrepreneurs

Rue de l'Avenir 11
1950 Sitten
Tel. +41 27 327 32 22
E-Mail: